Rheuma: Schmerzmittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen

Rheuma: Schmerzmittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen

Freiverkäufliche Schmerzmittel sollten bei Rheuma nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Mediziner genommen werden. Sie sollten nur zur Zeitüberbrückung genutzt werden, bis die anderen Medikamente ihre volle Wirkung entfalten.

Wie erst heute berichtet, kann Aspirin das Risiko auf Krebs verringern. Jedoch sollten Patienten mit Rheuma nur nach Rücksprache mit ihrem Mediziner auf freiverkäufliche Schmerzmittel zurückgreifen. Wie die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker in der deutschen Hauptstadt Berlin betonte, eignen sich diese Schmerzmittel besonders bei rheumatoiden Arthritis nur zur Zeitüberbrückung bis die eigentlichen Medikamente voll wirken.

Eigentliche Medikamente schlechter verträglich

Wie es weiter aus Berlin heißt, haben diese Schmerzmittel nur selten eine Wirkung auf den Krankheitsverlauf und stellen daher keine Alternative zur eigentlich Behandlung von rheumatoiden Arthritis da. Vor der Einnahme von Aspirin und Co sollte daher unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Mediziner gehalten werden.

Auch riskieren Patienten, die sich diese Medikamente über einen längeren Zeitraum selbst verordnen, schwere Nebenwirkungen. Je höher die Dosis dieser Schmerzmedikamente umso höher auch die Gefahr unter Blutungen und Geschwüren im Magen- Darm- Trakt zu leiden. Des Weiteren sind dadurch die eigentlichen Medikamente schlechter verträglich, so die Kommission.

800.000 Kranke in Deutschland

Bei Rheumatoider Arthritis handelt es sich um die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke. Die Krankheit kann schleichend sowie auch plötzlich einsetzen, mit Schmerzen in kleinen Finger- oder Zehengelenken. Allerdings können auch andere Gelenke davon betroffen sein.

Die Ursachen für die se Krankheit sind bis heute weitestgehend ungeklärt. Aktuellen Schätzungen zufolge sind bis heute etwa bis zu ein Prozent der Weltbevölkerung von dieser Krankheit betroffen. In Deutschland soll es bis heute etwa 800.000 Patienten geben, wobei Frauen drei Mal öfter betroffen sind. Am häufigsten tritt die Krankheit zwischen 35 und 45 Jahren auf.

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