Fitnesscenter von der Krankenkasse bezahlen lassen

Fitnesscenter von der Krankenkasse bezahlen lassen

Ihre Krankenkasse sollte am Erhalt Ihrer Gesundheit interessiert sein. Wenn Sie ein Fitnesscenter besuchen und hier gezielt an Präventionskursen teilnehmen, dann lohnt es sich bei Ihrer Krankenkasse nach einer Kostenübernahme oder nach einer Kostenbeteiligung zu fragen.

Grundsätzliche Voraussetzung ist, dass der Kurs den Sie belegen gem. § 20 SGB V zur Vorbeugung von Krankheiten und Beschwerden dienen muss und dies sollte klar erkennbar sein.

Zu den Präventionskursen zählen u. a. Rückenschule, Tai-Chi, Progressive Muskelentspannung, Ernährungsberatung und vieles mehr. Wichtig ist es, dass Sie einen Kurs wählen, der von qualifiziertem Fachpersonal betreut wird, denn dann gibt es die Möglichkeit zur Bezuschussung. Grundsätzlich sollten Sie beim Fitnesscenter nachfragen ob es eine Kassenzulassung besitzt.

Je nach Krankenkasse ist die Förderung sehr unterschiedlich. Gerade die gesetzlichen Krankenversicherer zeigen sich hier oft wenig kulant, während die privaten Versicherer häufig bereit sind auch höhere Kosten mitzutragen. Liegen Sie mit Ihrem Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze haben Sie die Möglichkeit sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern zu lassen oder zu einer Privaten Krankenversicherung zu wechseln.

Ein Wechsel, wenn Sie über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen, kann sich lohnen, wenn der Krankenversicherer Präventionsmaßnahmen unterstützt. Dies ist auch aus Sicht der Versicherer sinnvoll, da dies letztlich Kosten einspart, denn wenn Sie fit bis ins hohe Alter bleiben, reduzieren sich letztlich die Kosten die durch die Krankenkassen getragen werden müssen.

Einige Krankenversicherer werben auch damit, dass Sie Präventionsmaßnahmen unterstützen und sind sehr kulant, was die Kostenübernahme angeht. So kann ein Wechsel der Krankenversicherung lohnenswert sein wenn Sie über der Beitragsbemessungsgrenze Einkommen erzielen.

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